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Vom Wasser zum Spaß im Schnee

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Neuer Flyer zum Thema Beschneiung

Der Verband Deutscher Seilbahnen hat im Jahr 2018 einen Flyer herausgegeben, der wichtige Fakten und Hintergründe zur technischen Beschneiung erläutert. Passend erläuterte der VDS in einer Pressemitteilung was Beschneiung bedeutet:

Beschneiung in Zeiten des Klimawandels

Die Berge im Winter zu genießen ist etwas ganz besonderes und Schnee ist ein einzigartiges Erlebnisgut. Beschneiungsanlagen bilden dazu weltweit die Grundlage für ein qualitativ gutes Wintersportangebot, wie es der Gast erwartet. In Zeiten des Klimawandels werden zahlreiche Klima-Studien generiert, die meisten arbeiten mit großräumigen Modellen und schließen in Jahresmitteltemperaturen den Sommer mit ein. Für die Beschneiung sind diese Modelle jedoch nicht maßgeblich, hier sind lokale Mikroklimata, kalte Winternächte und auch Inversionswetterlagen sowie Luftfeuchtigkeit entscheidend. Gesamtschneehöhe und Andauer der Schneedecke unterliegen von Jahr zu Jahr starken witterungsbedingten Schwankungen, dies wird durch eine effiziente Beschneiungstechnologie ausgeglichen und gewährleistet in den Mittelgebirgen und im Alpenraum Wintersport ohne lange Anfahrtswege.

Nur Wasser und kalte Luft

Basis der Beschneiung ist ein reines Gemisch aus Wasser und Luft, in Deutschland dürfen keinerlei Zusätze verwendet werden. Das Wasser stammt aus dem natürlichen Kreislauf Niederschläge – Bach, Speicherteich – Schneeschmelze und wird ihm nicht entzogen, sondern sinnvoll genutzt und wieder zurückgeführt. Bau und Betrieb von Beschneiungsanlagen sowie die Wasserentnahme unterliegen umfangreichen Genehmigungsverfahren und Umweltaspekte erfahren dabei höchte Gewichtung. Ene ausreichend dicke Schneedecke schützt die Vegetation vor Beschädigungen aller Art, z.B. durch Stahlkanten, Frost und Erosion.

Seilbahnen beflügeln die Regionen

Alpiner Wintersport hat große Anziehungskraft auf die Menschen und ist nach wie vor sehr beliebt. In dieser Dimension gibt es keine wirtschaftlich annähernd gleichwertige Alternative für die Region. Seilbahnen leisten insbesondere in strukturschwachen Regionen einen wichtigen Beitrag für sichere Arbeitsplätze, die nicht ins Ausland verlagert werden können. 1 Arbeitsplatz bei der Seilbahn schafft bzw. sichert 5, 1 Arbeitsplätze in der Region. Damit reduzieren sie Abwanderung und tägliches Pendeln über weite Distanzen. „Basis dafür ist eine Anpassung an klimatische Gegebenheit durch leistungsfähige Beschneiung“, sagt Vorstand Peter Schöttl und er fügt hinzu: „Wintersport ist kein Auslaufmodell.“.

Wasser, Energie und Schnee im Skigebiet

Im Flyer werden die Zusammenhänge und zahlen zur Beschneiungmit Piktogrammen in Form eines Posters visualisiert und anschauliche Vergleiche angeführt. Auf einen Blick lassen sich der Kreislauf des Wassers und die Relationen zum Energiebedarf der Beschneiung erfassen mit dem Fazit:

Technische Beschneiung…

  • verbraucht kein Trinkwasser
  • erfolgt ohne chemische Zusätze
  • erfordert wenier Energie als man denkt
  • ermöglicht Wintersport mit kurzer Anreise
  • fördert Region und Tourismus

Der Flyer „Vom Wasser zum Spaß im Schnee“ ist kostenfrei erhältlich beim Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte (VDS) und steht auf vom-wasser-zu-spass-im-schnee zum Downloaden zur Verfügung.

Bild- und Textquellenangabe: Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte, Pressemitteilung vom 18. Oktober 2018